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Zeig mir das Bild vom Tod

Wiedereinmal eine Premiere im Bürgerhaus. Aber diese sollte es in sich haben. Schon lange vor dem Einlass um 18:30 stand eine Menschenschlange vor dem Bürgerhaus bis zur gegenüberliegenden Markuskirche. Die Nervosität wurde bei dem Anblick nicht geringer – insgeheim hoffte man dann aber doch auf eine ausverkaufte Premiere. Seit langer Zeit das erste mal wieder. So verfolgten also über 650 Zuschauer die erste Show, die es auch in sich hatte. Zwar fehlten diverses Special-Effects (Beim Schuss aus der Pistole kam von der Technik nur ein „Ring-Ring“), aber trotzdem konnten alle Beteiligten an diesem Abend stolz auf die erbrachte Leistung seien.

Wie auch die letzten Jahre regelmäßig, sollte es auch diesemal wieder ein Auswärtskonzert geben. Die im Jahr zuvor gesammelte Aufbauarbeit machte sich dieses Jahr wieder bezahlt, da man nun der kurz vor dem auflösenden Gruppe aus Borken helfen konnte. Wieder war ein verlängerte Wochenende von nöten um den gewünschten Erfolg zu erziehlen. Leider waren uns die Schule wie auch der Rest der Stadt nicht so gut gesonnen und wir hatte es nicht nur mit üblichen Problem zu tun, sondern mussten uns noch mit nervenden Schulleitern und auch zerstörischen Schülern auseinandersetzten. Zum Glück gab es aber einen Hausmeister, der uns mit allem Rat und Tat zur Seite stand und uns auch unerlaubterweise die Duschen auch am Sonntag öffnete. Das Konzerte sahen erwartungsgemäß nur 50 Zuschauer, aber das waren auch die richtigen 50. Das Publikum zog voll mit und rief zum Schluss sogar noch zur Polonaise auf.

Die letzte Show fand dann erstmals in der Aula des Schillergymnasiums statt. Eine kleine aber feine Aula. Die Karten für den kleinen Zuschauerraum waren „ruckzuck“ verkauft und wir konnten uns auf eine super letzte Show freuen, die es dann auch wurde.

Nach der Showphase führte es uns ausnahmsweise zum MiWo nach Belm Verte. Normalerweise als ProWo-Haus abgestempelt konnten wir feststellen, dass man in Belm Verte auch super die Showphase ausklingen lassen kann.

Das Stück:

Der Physikstudent Christian bekommt ein Notebook zum Geburtstag. Begeistert stürtz er sich in die undurchsichtige Welt des Internets und ersteigert prompt die langersehnte Digitalkamera vom Geburtstagsgeld der Oma. Die Kamera wird in ein paar Tagen geliefert, doch dieser Zeitpunkt scheint noch sehr weit entfernt. Ungeduldig wartend und begeistert von den Möglichkeiten des World Wide Web stößt Christian zufällig auf einen Blog, eine Art Tagebuch, das ein fremder Mensch anderen Menschen über das Internet zugänglich macht.

Zunächst wahllos ohne große Erwartungen angeklickt entpuppen sich die Texte des ominösen, unbekannten Autors als wahrer Krimi. So berichtet dieser von seinen dunklen Machenschaften als Spion. Zu seinem Unglück sei einer der von ihm begangenen Morde auf einem Foto festgehalten worden, womit er nun erpresst werde. Natürlich sei er sich darüber im Klaren, dass dies das Ende seiner Karriere bedeuten könne – dass er den Erpresser damit nicht durchkommen lassen kann, scheint für ihn jedoch Ehrensache zu sein…

Gefesselt verfolgt Christian die Ausführungen des angeblichen Spions. Anfangs liest sich das Tagebuch noch wie ein spannender Roman, doch nach und nach zeichnen sich erschreckende Parallelen zwischen der vermeintlich fiktiven Welt des Spions aus dem Internet und Christians Leben ab. Ist die Fiktion doch mehr Realität als zunächst angenommen?